Anleihe Vergleich 2015: die besten Depots für Anleihen

Was ist eine Anleihe?

Eine Anleihe sind Wertpapiere, die eine gewisse Laufzeit haben und einen festen Zinssatz - im Gegensatz zu Aktien, mit denen Sie am Unternehmen beteiligt werden, ist eine Anleihe ein Kredit. Das heißt, Sie leihen dem Unternehmen Ihr Geld, erhalten dafür regelmäßige Zinszahlungen und bekommen am Ende der Laufzeit Ihr Kapital zurück. Das Unternehmen, welches die Anleihe (Wertpapiere) anbietet, legt fest wie groß das benötigte Kapital ist und verkauft die Anleihe, in kleine Stücke aufgeteilt, als Schuldscheine. Jeder dieser Schuldscheine hat einen gewissen Wert, den aufgedruckten Nennwert. Dieser Nennwert gibt an, wie groß Ihr Stück Kuchen an dem Gesamtbetrag ist, das dem Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Anleihen sind zum Beispiel: Pfandbriefe, Bundesschatzbriefe und Bundesanleihen. Und um mit einer Anleihe Handeln zu können, braucht man ein Depot. Wie wir nun erfahren haben, handelt es sich bei einer Anleihe um einen Kredit und nicht um eine Beteiligung. Nicht jeder Anleger, der sein Kapital investieren möchte, hat den gleichen Mut zum Risiko. Nun gibt es auch Risiken, die man kalkulieren kann und es gibt Risiken, die man von vorn herein ausschalten möchte. Bei einer Anleihe gibt es Risiken, derer man sich bewußt machen sollte.

Bonitäts-, Zinsänderungs-, Währungs- und Inflationsrisiko sollte man abwägen:

Eines der größten Risiken ist das Bonitätsrisiko. Der Wert der Anleihe unterliegt der Finanzkraft des Unternehmens. Jeder hat das Risiko, dass sich der Zins verändern kann, während die Anleihe in seinem Bestand ist. Das Währungsrisiko ist nur dann aktuell, wenn in einer anderen Landeswährung ausgezahlt werden. Die Kaufkraft des Geldes wird mit steigender Inflation immer geringer was bei den Zinsen und bei der Rückzahlung zu berücksichtigen ist.