Offene Immobilienfonds im Fokus

Offene Immobilienfonds werden privaten und institutionellen Anlegern angeboten, die ihr Kapital sicher anlegen möchten. Sie zeichnen sich als konservative Anlagemöglichkeit aus, bei der die Anleger bereit sind, kurzfristig geringe Wertschwankungen zu akzeptieren. Stabilität und Sicherheit stehen gegenüber Rentabilität und Chance deutlich im Fokus. Offene Immobilienfonds zeichen sich durch die generelle tägliche Verfügbarkeit des Kapitals aus. Hier die günstigen Depot-Anbieter für Fonds: In der Vergangenheit gab es jedoch Liquiditätsengpässe der Kapitalanlagegesellschaften, so dass offene Immobilienfonds nur noch im geringen Maße die tägliche Verfügbarkeit erfüllen konnten. Neue gesetzliche Vorschriften die für offene Immobilienfonds ab 2015 gelten sollen, schreiben dem Anleger eine Mindesthaltedauer für offene Immobilienfonds vor. Lediglich eine Grundsumme in Höhe von 5.000 EUR soll der Anleger pro Monat ohne Rücksicht auf die Mindeshaltedauer für offene Immobilienfonds verfügen dürfen. Dieses Gesetz soll die Liquidität für offene Immobilienfonds gewährleisten, da in der Vergangenheit für Kapitalverfügungen durch Anleger Immobilien verkauft werden mussten, zum Nachteil der Anleger meist unter dem Wert. Besonders im Hinblick auf die Finanzmarktkrise 2008/09 sind offene Immobilienfonds in Fokus von Anlegern und Verbraucherschutzverbänden geraten. Offene Immobilienfonds hatten den Wertverfall von Immobilien zu verkraften, da die Finanzmarktkrise von fallenden Immobilienpreisen - besonders in den USA - ausgegangen ist. In der Vergangenheit sind offene Immobilienfonds stark in die Kritik geraten. Doch gibt es kaum eine Alternative für viele Anleger. Wer jedoch in einen offenen Immobilienfonds mit weltweiter Ausrichtung investiert wird sein Anlagerisiko minimieren.